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Kandersteg - Montreux

Tag 17 - 24

Zum Glück war der Campingplatz in Kandersteg voll. So bekam ich einen Platz im kleinen Mehrbettraum des Campingplatzes. Kurz darauf ging ein Gewitter mit Hagel und Starkregen nieder, das ich nun im Trockenen beobachten konnte. In den Nachrichten höre ich, dass Brinz überflutet ist. Der Weg sorgt für einen...
Bei Sonnenaufgang verlasse ich Kandersteg bei wolkenlosem Himmel in Richtung Sefinenfurgge. Bereits am frühen Nachmittag erreiche ich Adelboden. Ich beschliesse, noch zum Hahnenmoospass zu wandern und dort zu übernachten.

Heute sind wieder Gewitter angesagt und so lasse ich es mir am Morgen offen, wie weit ich heute wandern werde. Zuerst möchte ich die "sibe Brünne" besuchen, die eindrückliche Quelle der Simme. Auf dem weiteren Weg zur Iffigenalp erwischt mich eine kurze Gewitterfront mit allem was dazu gehört. Als ich die Iffigenalp erreiche, scheint schon wieder die Sonne. So entscheide ich mich für den Aufstieg zur Wildhornhütte.

Am nächsten Tag geht es vorbei am Lauenensee nach Gsteig zum "Bären". Der "Bären" blickt auf eine lange Wirtshausgeschichte zurück.
Am nächsten Tag geht's über den Sanetschpass ins Wallis. Der lange Aufstieg im Schatten ist angenehm. Oben am Stausee erwarten mich Autos und Camper. Schnell verlasse ich die Strasse und steige weiter zur Passhöhe auf. Dieses mögliche Tagesziel lasse ich links liegen und wandere weiter nach Godey. Hier bekomme ich im einzigen kleinen Restaurant ein hübsches Zimmer.

Nun geht es weiter über Derborance zum Pas de Cheville und weiter zum Refuge Giacomini. In diesem schönen Gasthaus sind heute nur wenige Gäste.

Nun geht es in die Talsohle des Unterwallis. Ein langer Abstieg über Gryon bringt mich nach Ollon und weiter nach Aigle. Es ist meine letzte Nacht auf der Via Alpina. Hier auf dem Campingplatz treffe ich auf weitere Weitwanderer. Sie sind auf der Via Francigena unterwegs, einige wollen sogar bis nach Rom durchlaufen.
Die letzte Etappe durch den flachen Talboden bringt mich an den Genfersee bei Villeneuve. Jetzt liegt er vor mir, der See, still und glatt. Entlang der Uferpromenade erreiche ich am Nachmittag Montreux und schließlich den Ausgangspunkt der Via Alpina.